DEPOMM (Newsletter)

Sonntag, 31. März 2019
DEPOMM Newsletter März 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,


die nächste DECOMM steht bevor. Bitte notieren Sie sich bereits heute den 23. und 24. September 2019. Die diesjährige DECOMM findet in Bonn Bad Godesberg in der Stadthalle statt. Mit diesem Newsletter erhalten Sie den Call for Papers mit der Bitte und Aufforderung, Ihre Beiträge zum Mobilitätsmanagement bis zum 06. Mai 2019 einzureichen.


Es grüßen herzlichst für das Redaktionsteam
Evelin Unger-Azadi und Jörg Thiemann-Linden

CALL FOR PAPERS zur DECOMM 2019
am 23. und 24. September in der Stadthalle Bonn Bad Godesberg

Unsere Gesellschaft steht im Bereich der Mobilität und des Verkehrs vor großen Veränderungen. Eine moderne, auf die Zukunft ausgerichtete Verkehrspolitik - oder besser Mobilitätspolitik - setzt die Rahmenbedingungen für eine multimodale, öffentliche, digitale und postfossile Mobilität.

Das Mobilitätsmanagement bietet hier die Chance, den Transformationsprozess vor Ort zu gestalten und die positiven ökonomischen, sozialen und ökologischen Aspekte der Mobilitätswende für unsere Gesellschaft wirksam werden zu lassen. Lebendige, sichere und gesunde Städte und Gemeinden sowie ein Umland, das verlässlich an die Städte angebunden ist, bieten eine höhere Aufenthalts- und Lebensqualität und machen Wohn- und Wirtschaftsstandorte attraktiv. Aber trotz dieser vielen Vorteile ist das Mobilitätsmanagement kein Selbstläufer. Mit der Konferenz verfolgt die Deutsche Plattform für Mobilitätsmanagement (DEPOMM) das Ziel, die positiven Aspekte des Mobilitätsmanagements bekannt zu machen, die Akteure zu vernetzen und Handlungsempfehlungen zur Förderung des Mobilitätsmanagements zu entwickeln. Die Konferenz richtet sich an die Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Verkehrsplanung, Verkehrsunternehmen, Stadtentwicklung, Politik, Wirtschaft, Kommunal- und Landesverwaltung und Bildungseinrichtungen. Veranstalter der DECOMM 2019 in Bonn Bad Godesberg ist die Deutsche Plattform für Mobilitätsmanagement e.V. (DEPOMM) in diesem Jahr gemeinsam mit dem Zukunftsnetz Mobilität NRW und der Bundesstadt Bonn. Unterstützt wird die DECOMM 2019 vom Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS), der Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH (VRS) und den Stadtwerken Bonn.

„Die kommunale Mobilitätswende – Mobilitätsmanagement macht es möglich!“

Ein Erfolgsfaktor für die Mobilitätswende auf kommunaler Ebene ist das kommunale Mobilitätsmanagement. Es hat die Aufgabe, das Planen und Handeln der für Mobilität und Verkehr relevanten Fachstellen der Kommunalverwaltung (Gemeinde, Stadt, Kreis) zukoordinieren und auf eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung auszurichten. Es gilt neue Planungsroutinen zu schaffen. Das kommunale Mobilitätsmanagement bildet einen wesentlichen Rahmen des gesamten Mobilitätsmanagements und ist fördernder Faktor, vielfach auch Voraussetzung für Einzelprojekte in den operativen Handlungsfeldern des zielgruppenbezogenen Mobilitätsmanagements. Zum kommunalen Mobilitätsmanagement gehört aber auch, den Veränderungsprozess zu begleiten bzw. abzusichern, indem die Kommunalpolitik, die wichtigen kommunalen Stakeholder (z.B. Einzelhandel) und die Zivilgesellschaft mit einbezogen werden. Dieser ganze Prozess bedar f einer Kommunikationsstrategie, die ein positives Narrativ für die Mobilitätswende vor Ort setzt.

Thematische Schwerpunkte

Die Konferenz möchte die vielen guten Beispiele sichtbar machen und anhand der fördernden und hemmenden Faktoren konkrete Handlungsspielräume für die Arbeit in den Kommunen aufzeigen. Sie möchte Mut machen, Netzwerke für den Veränderungsprozess bilden und Handlungsempfehlungen zur Förderung des Mobilitätsmanagements herausarbeiten.

Wir freuen uns über Beiträge, die
... Best-Practice Beispiele aus Kommunalverwaltungen zeigen, die bereits Strukturen für ein kommunales Mobilitätsmanagement geschaffen haben,
… aufzeigen, wie sich die Kommunalpolitik für eine Mobilitätswende gewinnen lässt bzw. wie die Kommunalpolitik von der Mobilitätswende profitiert,
… aufzeigen, wie der Einzelhandel von Maßnahmen der Verkehrsberuhigung profitiert,
… die Einbindung der Zivilgesellschaft in den politischen Entscheidungsprozess darstellen,
... darlegen, wie das Zusammenwirken von Push & Pull Maßnahmen die kommunale Mobilitätswende zu einer Erfolgsgeschichte werden lassen,
... die praktische Arbeit der kommunalen Mobilitätsmanager/innen beleuchten,
... betriebliches Mobilitätsmanagement als Teil der kommunalen oder regionalen Wirtschaftsförderung bzw. Mobilitätsplanung etabliert haben oder etablieren wollen,
... aufzeigen, wie Unternehmen im ländlichen Raum betriebliches Mobilitätsmanagement zur Mitarbeitergewinnung und Standortsicherung nutzen,
... Lösungen aufzeigen, wie auf kommunaler Ebene mit Mobilitätsmanagement für Kinder und Jugendliche Veränderungen herbeigeführt werden können,
… die Möglichkeiten einer Kommunikationsstrategie (Design Thinking, StoryTelling) für die Mobilitätswende verdeutlichen oder
... aufzeigen,wie die Mikromobilität zur Verkehrsverlagerung beiträgt.

Zudem beabsichtigen wir in einem zweiten Themenschwerpunkt, Möglichkeiten zur Förderung des Mobilitätsmobilitätsmanagements aufzuzeigen und zu entwickeln. Wir freuen uns hier über Beiträge, die …
… die Aktivitäten der Bundesländer zur Förderung des Mobilitätsmanagements darstellen,
… darstellen, welchen Rahmenbedingungen auf Bundes- und Landesebene geschaffen bzw. verändert werden müssen, damit die Mobilitätswende gelingt,
… aufzeigen, wie Verkehrsverbünde sich zu Mobilitätsverbünden entwickeln können,
... welche neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den Erfolgsfaktoren für eine Mobilitätswende vorliegen,
… die Fort- und Weiterbildungsmaßnamen im Bereich des Mobilitätsmanagements aufzeigen, oder
... die Erfolge von Mobilitätsmanagementmaßnahmen durch Evaluation nachgewiesen haben.

Formalitäten

Wenn Sie sich mit einem Beitrag beteiligen möchten, bitten wir Sie, ein kurzes Abstract mit max. 4.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) einzureichen, das die Inhalte und Ergebnisse vorstellt. Neben Plenumsvorträgen (etwa 30 min) gibt es Inputs im Rahmen der Workshops (Kurzvortrag, ca. 15 min) und Speed-Meetings (kurze Vorstellung an einem Stand, ca. 10 min). Die Aufteilung der Beiträge auf die verschiedenen Formate wird durch das Programmkomitee vorgenommen. Bitte senden Sie Ihr Abstract bis Montag, den 06. Mai 2019 im Pdf-Format an [url=info@depomm.de]info@depomm.de[/url]. Die endgültige Themensetzung erfolgt nach Sichtung der Beiträge. Die Rückmeldung erfolgt bis Ende Mai 2019.

Das Programmkomitee

Stadt Bonn (Herr Dirk Delpho)
Rhein-Sieg Kreis (Herr Dr. André Berbuir)
Verkehrsministerium des Landes NRW (Frau Evelin Unger-Azadi)
Zukunftsnetz Mobilität NRW (Herr Theo Jansen)
ILS –Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (Frau Mechtild Stiewe)
Bundesinstitutfür Bau-, Stadt- und Raumforschung (Frau Melanie Schade)
Vorstand DEPOMM (Herr Jörg Thiemann-Linden)
Vorstand DEPOMM (Herr Dr. Johannes Theißen)
Vorstand DEPOMM (Herr Stefan Haendschke)

Die Deutsche Plattform für Mobilitätsmanagement (DEPOMM) e.V.
Glockengasse 37 – 38, 50667 Köln · E-Mail: info@depomm.de · www.depomm.de
Vorstand: Theo Jansen (Vors.), Mechtild Stiewe, Johannes Theißen, Maik Scharnweber, Jörg Thiemann-Linden, Evelin Unger-Azadi
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